Wie wäre es mit einem Käsekuchen zum Wochenende?

Früher konnte ich es nicht leiden, wenn es am Wochenende Käsekuchen gab. Quark und Dinge die daraus gemacht wurden waren mir einfach zuwider. Gott sei Dank, der Geschmack ändert sich im Laufe des Lebens. Wenn ich so daran denke, was ich als Kind alles nicht gegessen habe, da kann ich mich eigentlich ganz entspannt zurücklehnen, wenn unsere Tochter nur Brot in Verbindung mit Marmelade und Honig oder ausnahmsweise mit einer ganz bestimmten Leberwurst als essbar gelten lässt. Zurück zu unserem Käsekuchen. Hier wird er ganz klassisch mit einer kleinen Abwandlung zubereitet.

DSC_0015Zutaten:

Mürbeteig

300g Mehl
200g Butter
100g Zucker
1 Ei
1 Priese Salz

Füllung

5 Eier
170g Zucker
1 El Kartoffelstärke
abgeriebene Schale von einer Zitrone und deren Saft
500g Magerquark
300g Frischkäse

Aus den Zutaten für den Mürbeteig einen Teig kneten. Dazu habe ich bereits bei der Zucchini-Süßkartoffel-Quiche ausfürlich berichtet, so dass ich hier jetzt nichts weiter schreibe. Nach der Ruhe wird der Teig auf ca. 5mm ausgerollt und eine gefettete Springform damit ausgekleidet.

Jetzt werden die Eier mit dem Zucker schaumig geschlagen. Es soll eine sehr luftige Masse entstehen. Man kann auch die Eier getrennt schlagen, dann nimmt man nur die Eigelbe und das geschlagene Eiweiß kommt dann später unter die Käsemasse. Mit Eischnee wird der Kuchen noch luftiger. Heute war ich ein wenig zu faul, weil ich weiß, dass es auch so geht. Wenn die Eimasse schön luftig ist, wird der Zitronensaft, die Zersten und der Käse mit der Stärke zugegeben. Beim Käse habe ich dieses Mal den Teil Frischkäse genommen. Oft nehme ich nur Quark, dann allerdings 750g und 200g Crème Fraîche.

Alles wird schön glatt gerührt und in die Springform gegeben. Jetzt wird der Kuchen in den Ofen gegeben und bei 170°C ca. 60 Minuten gebacken. Bevor die Zeit beim Backen um ist, kurz mit einem Zahnstocher prüfen, ob der Kuchen fertig ist. Klebt nichts mehr dran, kann der Kuchen raus und muss nur noch abkühlen. Ich persönlich trinke ja zu einem Käsekuchen ganz gerne einen Earl Grey klassisch englisch. Die Zitronenaromen harmonieren richtig gut mit dem Tee, aber das ist ja eine reine Geschmackssache und kann jeder halten, wie es ihm gefällt.

Schönes Wochende und vielleicht viel Spaß beim Ausprobieren.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s