Heute wird mal nicht gebacken! Passend zum warmen Wetter gibt es etwas leichtes zum Essen – Linsenbolgnese mit Polenta und Hühnchen

Bei uns stellt sich jeden Tag aufs Neue die Frage, was soll es zum Essen geben? Meistens gibt es bei uns am Abend warmes Essen. Jetzt wo die Temperaturen wärmer werden und der Sommer langsam Fahrt aufnimmt, ist das Verlangen eher nach leichten Gerichten.  Bei dem heute vorgestelltem Essen gibt es zwei Hauptakteure. Einerseits ist da die Polenta! Ich erinnere mich, an meine ersten Erfahrungen mit Polenta. Meistens irgend so ein Pamps, der immer total klebrig und oft fast gar nicht gesalzen war und deshalb total fade schmeckte. Ich muss sogar sagen, dass sie mich selbst in Italien nicht begeistern konnte. Das hat sich inzwischen gehörig geändert. Bei uns lieben alle Polenta und das gilt für beide Varianten. Wir kochen immer mehr Polenta, als wir an dem Tag essen und braten sie am nachfolgenden Tag einfach in sehr dicke Stifte (3×3 cm) geschnitten in Olivenöl knusprig, die dann bei uns als Polentapommes durchgehen. Bei der Linsenbolgnese verhält es sich so, dass es ein tolles fruchtiges Gericht ist, dass ideal zur schlonzigen Polenta aber auch zu Polentapommes passt.

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Zutaten

Polenta

1000ml Wasser
250-300g Maisgries
Salz

Bolognese
300g rote Linsen
2 Zehen Knoblauch
1 kleine Zwiebel
3 große Karotten
3 Stiele Staudensellerie
1 große Dose Tomaten (850g)
1 El Tomatenmark
Salz, Pfeffer, 2 Lorbeerblätter
frischer Thymian 3-4 Zweige
ca. 500ml Wasser
Olivenöl

Für die Polenta wird das Wasser zum Kochen gebracht und dann mit Salz gewürzt. Dann sollte die Temperatur auf die kleinste Stufe gestellt werden und jetzt wird der Maisgries vorsichtig in das Wasser gestreut und mit einem Schneebesen gründlich verrührt, so dass keine Klümpchen entstehen. Wenn das geschehen ist, am besten einen Deckel auf den Topf geben und alle paar Minuten mit dem Schneebesen durchrühren. Das sollte auch bis zum Schluss geschehen, nur so erhält man eine ordentlich schlonzige Polenta. Noch etwas wollte ich zum Maisgries sagen. Es wird ja immer öfter in Supermärkten instant Polenta angeboten, bei der der Maisgrieß schon vorgegart ist. Das mag ja recht praktisch sein, aber so schmeckt es auch. Es schmeckt halt wie schnell gekocht und ist nicht vergleichbar mit einer Polenta, die ca 30 min auf dem Herd gekocht wurde. Letztlich kann das ja jeder für sich entscheiden, aber bei uns haben wir uns eindeutig für die klassische Version entschieden, da die Textur und der Geschmack deutlich anders ist.

Während die Polenta langsam vor sich hin pfeift, wird die Bolognese zubereitet. Das ist gar nicht schwer und dauert eigentlich nicht länger als eine halbe Stunde. In einem Topf werden die in feine Würfel geschnittenen Zwiebel und Knoblauchzehen in ordenlich Olivenöl angebraten. Sie können ruhig Farbe bekommen. Dann die ebenfalls in recht feine Würfel geschnittenen Karotten und Sellerie hinzugeben und alles anschwitzen. Nun die Linsen in den Topf geben und kurz durchschwenken. Die Dosentomaten aufgießen und noch etwas Wasser zugeben. Das ganze mit Salz und Pfeffer würzen und den Lorbeer, sowie den Thymian hinzugeben. Jetzt sollte die Bolognese ca. 20 Minuten leicht bei geringer Hitze köcheln. Falls sie noch zu dick sein sollte, einfach etwas Wasser hinzugeben. Kurz vor dem Ende der Kochzeit das Ragout mit dem Tomatenmark binden und nochmals abschmecken.

Wenn die Bolognese fertig ist, ist auch die Polenta fertig. Bei uns gab es noch kurzgebratenes Hünchen dazu. Das kann man aber auch weglassen oder Fisch dazu reichen wie man möchte. Wie zu erkennen ist, wurde mit der geschnittenen Petersilie nicht gegeizt, was auch gut ist, jedoch das Bild optisch ein wenig trübt. Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen. Passend zum Essen kann man gut einen nicht zu kräftigen Rotwein oder Rosé trinken, die wir auch in unserem Onlineshop Der Franzose anbieten. Zum Beispiel der Château Lancyre Rosé. Ein Wein aus dem Languedoc in Frankreich, der eine tolle Frucht und einen schönen Körper aufweist.

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