Archiv der Kategorie: Onlineshop

Wie wäre es mit einer Aprikosentarte und einem Glas Crémant zum Wochenende?

Der Sommer ist doch einfach eine tolle Jahreszeit. Die Abende sind lang, die Luft ist lau und wenn die Sonne scheint, dann kann man einfach nur gute Laune haben. Andererseits ist das Obst- und Gemüseangebot so fantastisch. Die Früchte sind reif und schmecken intensiv und nicht nach Watte und Gewächshaus. Ich liebe vor allem Aprikosen. Es sind herrliche Früchte. Die Farbe ist golden orange und der Geschmack ist ist unbeschreiblich und intensiv. Diese Kombination aus Süße, Säure, Fruchtig- und Saftigkeit ist schon sehr einzigartig. Aus Frankreich habe ich dieses einfache aber meiner Meinung nach grandiose Tarterezept. Es braucht dazu nicht viel. Einen Mürbeteig, reife und saftige Aprikosen, bisschen backen und fertig. Dazu könnte noch ein Löffel guter Crème fraîche gereicht werden und schon fühlt man sich wie im siebenten Himmel. Wenn es dann noch ein schönes gekühltes Glas Crémant dazu gibt, was soll’s Leben und Zukunft – hier und jetzt das ist doch Alles was zählt.

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Königsdisziplin – selbst gebackene Croissants

Seit langer Zeit schon habe ich mit dem Gedanken gespielt, doch einmal eigene Croissants zu backen. Das ist meines Erachtens die Königsdisziplin des Backens. An Blätterteig habe ich mich schon ein wenig ausprobiert und es sind ganz ansehnliche Ergebnisse dabei auch entstanden. Aber beim Croissant ist der Teig, ein Blätterteig aus Hefeteig, noch einmal etwas Besonderes. Der Teig soll locker und luftig sein, aber auch an der Außenseite knusprig und man soll die Schichten erkennen können. Dann ist da der Geschmack, der intensiv nach Butter schmecken soll, ohne, dass die Butter triefend aus dem Croissant tropft, was ich bei den meisten Buttercroissants nicht so mag. Die Butter soll im Teig sein und nicht an den Händen. Wie man sicherlich schon merken kann, sind die Ansprüche, die ich an diese kleinen leckeren Hörnchen stelle, nicht gerade klein. Aber den Mittelmaß können wir ja jederzeit und überall kaufen.

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Heute wird mal nicht gebacken! Passend zum warmen Wetter gibt es etwas leichtes zum Essen – Linsenbolgnese mit Polenta und Hühnchen

Bei uns stellt sich jeden Tag aufs Neue die Frage, was soll es zum Essen geben? Meistens gibt es bei uns am Abend warmes Essen. Jetzt wo die Temperaturen wärmer werden und der Sommer langsam Fahrt aufnimmt, ist das Verlangen eher nach leichten Gerichten.  Bei dem heute vorgestelltem Essen gibt es zwei Hauptakteure. Einerseits ist da die Polenta! Ich erinnere mich, an meine ersten Erfahrungen mit Polenta. Meistens irgend so ein Pamps, der immer total klebrig und oft fast gar nicht gesalzen war und deshalb total fade schmeckte. Ich muss sogar sagen, dass sie mich selbst in Italien nicht begeistern konnte. Das hat sich inzwischen gehörig geändert. Bei uns lieben alle Polenta und das gilt für beide Varianten. Wir kochen immer mehr Polenta, als wir an dem Tag essen und braten sie am nachfolgenden Tag einfach in sehr dicke Stifte (3×3 cm) geschnitten in Olivenöl knusprig, die dann bei uns als Polentapommes durchgehen. Bei der Linsenbolgnese verhält es sich so, dass es ein tolles fruchtiges Gericht ist, dass ideal zur schlonzigen Polenta aber auch zu Polentapommes passt.

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Was gibt es schöneres als das Frühstück am Wochenende – selbst gebackene Brioche

Ich glaube, dass ich es schon das eine oder andere Mal erwähnt habe. Ich liebe Hefeteig. Diese Aromen von der Hefe haben mich schon als Kind fasziniert, als ich an den Wochendenden zum Bäcker allein einkaufen gehen konnte und dort die Hefe vom großen Blog abgeschnitten wurde. Unvergesslich werden mir auch die Pfannkuchen bleobem, die einen festen Teig hatten, fettig waren und köstlich nach Hefeteig schmeckten und nicht so wie sie heute überall angeboten werden mit locker, fluffigen Teig, der nach nichts schmeckt. Jedenfalls mochte ich diesen Hefegeruch und dann, wenn der Teig am aufgehen war, musste er natürlich ungebacken probiert werden, was immer ein gewisses Konfliktpotential mit der Mutter hatte. Ich merke schon, dass ich ein wenig abschweife. Heute stelle ich ein Rezept für Brioche vor. Eine Brioche, die frisch aus dem Ofen kommt, könnte durchaus als taugliches Mordmotiv geeignet sein.

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Es ist Wochenende, was gibt’s zu Essen? Spinatgnocchi mit Rosmarintomaten

Jedes Wochenende stellt sich die Frage: Was soll es zu Essen geben? Das ist nicht immer ein leichtes Unterfangen, da die Ansprüche und Wünsche oft sehr unterschiedlich sind. Einklang findet jedoch immer, wenn es Gnocchi geben soll. Hier haben wir an diesem Wochenende uns auf Spinatgnocchi geeinigt. Eine gute Alternative finde ich auch Gnocchi mit Walnüssen. Dazu müsste es jedoch eine andere Beilage geben. Die Gnocchi lassen sich gut vorbereiten und halten sich unproblematisch mindestens 5 Tage im Kühlschrank.

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Piment d‘Espelette – Chili aus dem französischen Baskenland

Als Columbus nach Westen segelte, war sein Ziel das Gewürzland Indien, das u. a. den heißbegehrten und entsprechend teuren schwarzen Pfeffer lieferte. Er erreichte weder Indien noch fand er Pfeffer, doch die versehentlich gefundene neue Welt hielt andere hocharomatische Gewürze darunter Chili bereit.

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Süßkartoffel-Zucchini-Quiche mit elsässer Munster

Der Frühling ist da!!! Endlich lässt sich die Sonne auch mal mehr als nur ein paar Minuten blicken. Wer jedoch wie wir auch noch mit der Zeitumstellung zu kämpfen hat, für den haben wir heute eine recht leichte Quiche im Angebot.

Die Kombination von Süßkartoffel und Zucchini ist einfach perfekt und wird gekrönt mit dem sogar schon sehr reifen Munster. Anfänglich war ich da etwas skeptisch, ob denn reifer Munster Käse zum Backen überhaupt geht, aber das Ergebnis überzeugt einfach. Da die Kartoffel und die Zucchini eher zu den zarten Gemüsen gehören, bildet ein kräftiger Käse einen guten Kontrast.

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