Schlagwort-Archive: Hefeteig

Königsdisziplin – selbst gebackene Croissants

Seit langer Zeit schon habe ich mit dem Gedanken gespielt, doch einmal eigene Croissants zu backen. Das ist meines Erachtens die Königsdisziplin des Backens. An Blätterteig habe ich mich schon ein wenig ausprobiert und es sind ganz ansehnliche Ergebnisse dabei auch entstanden. Aber beim Croissant ist der Teig, ein Blätterteig aus Hefeteig, noch einmal etwas Besonderes. Der Teig soll locker und luftig sein, aber auch an der Außenseite knusprig und man soll die Schichten erkennen können. Dann ist da der Geschmack, der intensiv nach Butter schmecken soll, ohne, dass die Butter triefend aus dem Croissant tropft, was ich bei den meisten Buttercroissants nicht so mag. Die Butter soll im Teig sein und nicht an den Händen. Wie man sicherlich schon merken kann, sind die Ansprüche, die ich an diese kleinen leckeren Hörnchen stelle, nicht gerade klein. Aber den Mittelmaß können wir ja jederzeit und überall kaufen.

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Es ist Wochenende, was gibt es für Kuchen? Na klar wie wäre es mit einem klassischen Gugelhupf?

Als ich das letzte Mal in Paris war, habe ich in Momatre gewohnt. Da gab es viele tolle Bäckereien, wie man sie hier eigentlich kaum noch findet. Allein in der Rue de Martyrs gab es mehr spannende Bäckereien auf einer Strecke von 1000m als in manch einer mittelgroßen Stadt (500.000 Einwohner) in Deutschland. In was für einer Qualität dort Brot und Pattiseriewaren angeboten wurden, beeindruckte mich nachhaltig. Aufgrund des Wettbewerbs der pariser Bäckereien, die bei einem Sieg 1 Jahr lang den Élysée Palast mit frischem Baguette beliefern dürfen, ist der Anspruch an die Qualität der Produkte enorm. In der Rue de Mertyre gab es allein 4 Bäckereien, die den Titel bereits gewonnen haben, soweit ich es erkennen konnte. Und man mag es kaum glauben, die Baguette schmeckte überall unterschiedlich und war meistens von hervorragender Qualität. Schaut man dann in die Auslagen der Bäcker, bekommt man Tränen des Glücks in den Augen. Das hat natürlich seinen Preis, aber die Perfektion und der Anspruch, mit der die Bäcker und Konditoren dort arbeiten, findet man bei uns leider nicht. Auch wenn sich das Angebot in manch einer hiesigen Stadt oder manchen Ort verbessert, so werden wir in Deutschland dieses Niveau in Bezug auf Essen, wie es in Frankreich in vielen Bereichen vorherrscht, niemals erreichen. Jetzt bin ich ein wenig abgeschweift. Eigentlich wollte ich ja was zum Gugelhupf schreiben. Also in der Rue de Martyrs gibt es einen Boulanger, der macht kleine Gugelhupf Alsace, vor denen möchte man niederknien. Ich habe es ja schon geschrieben, ich liebe Hefeteig. Der Gugelhupf ist für mich der König unter den Hefekuchen. Es ist zwar nur ein einfacher Hefenapfkuchen, aber wenn er gut gemacht ist, dann ist er intensiv im Geschmack, kocker und luftig im Teig und vor allem saftig, so dass man ihn auch noch 2 Tage später ohne Reue essen kann.

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Was gibt es schöneres als das Frühstück am Wochenende – selbst gebackene Brioche

Ich glaube, dass ich es schon das eine oder andere Mal erwähnt habe. Ich liebe Hefeteig. Diese Aromen von der Hefe haben mich schon als Kind fasziniert, als ich an den Wochendenden zum Bäcker allein einkaufen gehen konnte und dort die Hefe vom großen Blog abgeschnitten wurde. Unvergesslich werden mir auch die Pfannkuchen bleobem, die einen festen Teig hatten, fettig waren und köstlich nach Hefeteig schmeckten und nicht so wie sie heute überall angeboten werden mit locker, fluffigen Teig, der nach nichts schmeckt. Jedenfalls mochte ich diesen Hefegeruch und dann, wenn der Teig am aufgehen war, musste er natürlich ungebacken probiert werden, was immer ein gewisses Konfliktpotential mit der Mutter hatte. Ich merke schon, dass ich ein wenig abschweife. Heute stelle ich ein Rezept für Brioche vor. Eine Brioche, die frisch aus dem Ofen kommt, könnte durchaus als taugliches Mordmotiv geeignet sein.

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Den Hefezopf zu Ostern wollte ich niemandem vorenthalten!

Ich muss gestehen, ich liebe Hefeteig! Und vor allem liebe ich Brote und Dinge, die aus Hefeteig bereitet werden. Ostern ist dabei ein ideales Datum, um eine der schönsten Sachen aus Hefeteig zu machen. Ein Hefezopf. Da ich nicht allein bin, der Hefebrötchen und Hefezöpfe mag, habe ich tatkräftige Unterstützung von meiner 6 jährigen Tochter erhalten, die tatkräftig mitgewirkt und vor allem die Zöpfe auch so schön geflochten hat. Ich frage mich immer wieder, warum bekommen Bäcker solche einfachen Sachen nicht hin.

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