Hervorgehobener Beitrag

Wir waren ein wenig abwesend.

Unseren Blog haben wir in der letzten Zeit ein wenig stiefmütterlich behandelt. Es gab viele andere Dinge zu tun und die Zeit war dann auch oft etwas knapp. Aber, wir sind ja noch da und haben Neuigkeiten für alle Besucher und Freunde gut schmeckender Weine und sonstiger guter Lebensmittel. Wir haben in den letzten Wochen an unserem neuen/alten Onlineshop gebastelt und können ihn nun auch hier vorstellen.  Da wir mit unserem Geschäft nicht alle erreichen, die gerne essen und den einen oder anderen Wein konsumieren, haben wir uns entschlossen unseren alten Onlineshop, der auch ein wenig in die Jahre gekommen war, zu überarbeiten und neu zu positionieren. Es gibt viele Shops und ein riesiges Angebot, da haben wir für uns beschlossen, dass wir uns ein wenig beschränken und auf ein Land konzentrieren. Das ist „vive la France“. Wir lieben Frankreich, seine Weine, die französische Küche und vor allem das savoir vivre, die französische Lebensart. In unserem Geschäft in Dresden, haben wir bereits viele französische Produkte. Es sollen aber in Zukunft noch mehr werden und mit dem Shop haben auch Kunden die Möglichkeit diese Waren zu kaufen, die nicht in Dresden wohnen.

Zu finden ist unser Shop unter: Der Franzose. Das Angebot ist vielleich noch ein wenig überschaubar, aber dafür kennen wir die Sachen und können sie herzlich empfehlen. Es werden in der Zukunft viele Dinge hinzukommen. Jetzt starten wir erst einmal.

Sauerteigbrötchen – Schusterjungs

Es wird mal wieder Zeit einen neuen Beitrag für den Blog zu schreiben. Ich habe ja das eine oder andere Mal bereits schon über meine Kindheitserinnerungen berichtet. Eine Erinnerung, die sich bis heute gehalten hat ist, dass es bei unserem Bäcker früher zwei Dinge gab, auf die man sich verlassen konnte. Das eine war das morgendliche Anstellen. Es waren immer eine Schlange von Menschen vor einem, so dass man immer anstehen musste. Besonders schlimm war es in den Sommermonaten. Wir lebten südlich am Rande von Berlin im heutigen Speckgürtel. Da gab es viele Ferienhäuser, in denen in den Sommermonaten Urlauber aus dem Süden der Republik ihre Ferien verbrachten. Dies bedeutete, dass die Schlange beim Bäcker am Wochenende unerträglich lang war und die Brötchen auch sofort verkauft wurden, wenn sie aus dem Ofen kamen. Manchmal musste man mehr als eine Stunde beim Bäcker am Samstag warten. Umso schöner war es dann, wenn ich die duftenden und warmen Brötchen im Beutel nach hause tragen konnte. Mit dabei waren immer auch Schusterjungs. So hießen die Sauerteigbrötchen, die es bei den meisten Bäckereien gab und die aus dem Teig der Mischbrote gebacken waren.

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Was gibt es schöneres als das Frühstück am Wochenende – selbst gebackene Brioche

Ich glaube, dass ich es schon das eine oder andere Mal erwähnt habe. Ich liebe Hefeteig. Diese Aromen von der Hefe haben mich schon als Kind fasziniert, als ich an den Wochendenden zum Bäcker allein einkaufen gehen konnte und dort die Hefe vom großen Blog abgeschnitten wurde. Unvergesslich werden mir auch die Pfannkuchen bleobem, die einen festen Teig hatten, fettig waren und köstlich nach Hefeteig schmeckten und nicht so wie sie heute überall angeboten werden mit locker, fluffigen Teig, der nach nichts schmeckt. Jedenfalls mochte ich diesen Hefegeruch und dann, wenn der Teig am aufgehen war, musste er natürlich ungebacken probiert werden, was immer ein gewisses Konfliktpotential mit der Mutter hatte. Ich merke schon, dass ich ein wenig abschweife. Heute stelle ich ein Rezept für Brioche vor. Eine Brioche, die frisch aus dem Ofen kommt, könnte durchaus als taugliches Mordmotiv geeignet sein.

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Da werden alle schwach – Erdbeertarte

Eigentlich ist es ja noch ein wenig früh für eine Erdbeertarte. Aber ich hatte eine Bestellung und da stand der Wunsch auf eine Erdbeertarte auf der Liste. Also gings los und siehe da, die Erdbeeren hatten sogar schon einen ganz angenehmen Geschmack. Ich persönlich mag die französische Art der Obstkuchen sehr. Also kam für mich ein Mürbeteig mit einer Vanillecreme und frischen Erdbeeren in Frage. Das Rezept findet Ihr  unten.

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Es ist Wochenende, was gibt’s zu Essen? Spinatgnocchi mit Rosmarintomaten

Jedes Wochenende stellt sich die Frage: Was soll es zu Essen geben? Das ist nicht immer ein leichtes Unterfangen, da die Ansprüche und Wünsche oft sehr unterschiedlich sind. Einklang findet jedoch immer, wenn es Gnocchi geben soll. Hier haben wir an diesem Wochenende uns auf Spinatgnocchi geeinigt. Eine gute Alternative finde ich auch Gnocchi mit Walnüssen. Dazu müsste es jedoch eine andere Beilage geben. Die Gnocchi lassen sich gut vorbereiten und halten sich unproblematisch mindestens 5 Tage im Kühlschrank.

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Wie wäre es mit einem Käsekuchen zum Wochenende?

Früher konnte ich es nicht leiden, wenn es am Wochenende Käsekuchen gab. Quark und Dinge die daraus gemacht wurden waren mir einfach zuwider. Gott sei Dank, der Geschmack ändert sich im Laufe des Lebens. Wenn ich so daran denke, was ich als Kind alles nicht gegessen habe, da kann ich mich eigentlich ganz entspannt zurücklehnen, wenn unsere Tochter nur Brot in Verbindung mit Marmelade und Honig oder ausnahmsweise mit einer ganz bestimmten Leberwurst als essbar gelten lässt. Zurück zu unserem Käsekuchen. Hier wird er ganz klassisch mit einer kleinen Abwandlung zubereitet.

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Quiche mal anders – wie stehts mit Kartoffeln und Livarot

Seit wir in einer Welt der gesunden Ernährung leben und uns vor den ganzen Healthfood Angeboten nicht mehr retten können, ist ja die profane Kartoffel ein wenig ins Hintertreffen geraten. Insbesondere die mehlig kochende Kartoffel. Das ist wirklich schade, denn sie ist eine tolle Frucht und man kann aus ihr so viele wunderbare Gerichte bereiten. Heute habe ich ein ganz einfaches ausgesucht, dass jedoch seinen ganz eigenen Reiz hat. Eine vegetarische Kartoffelquiche mit Rosmarin und Livarot. Zum Livarot werde ich noch einmal einen eigenen Beitrag veröffentlichen. Heute erst einmal die Quiche.

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Piment d‘Espelette – Chili aus dem französischen Baskenland

Als Columbus nach Westen segelte, war sein Ziel das Gewürzland Indien, das u. a. den heißbegehrten und entsprechend teuren schwarzen Pfeffer lieferte. Er erreichte weder Indien noch fand er Pfeffer, doch die versehentlich gefundene neue Welt hielt andere hocharomatische Gewürze darunter Chili bereit.

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