Quiche mal anders – wie stehts mit Kartoffeln und Livarot

Seit wir in einer Welt der gesunden Ernährung leben und uns vor den ganzen Healthfood Angeboten nicht mehr retten können, ist ja die profane Kartoffel ein wenig ins Hintertreffen geraten. Insbesondere die mehlig kochende Kartoffel. Das ist wirklich schade, denn sie ist eine tolle Frucht und man kann aus ihr so viele wunderbare Gerichte bereiten. Heute habe ich ein ganz einfaches ausgesucht, dass jedoch seinen ganz eigenen Reiz hat. Eine vegetarische Kartoffelquiche mit Rosmarin und Livarot. Zum Livarot werde ich noch einmal einen eigenen Beitrag veröffentlichen. Heute erst einmal die Quiche.

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Zutaten:

1 Mürbeteig

300g Mehl
200g Butter
1 Prise Salz, wenn keine gesalzene Butter verwendet wird
1 Ei
Mehl zum Ausrollen

Belag
ca. 1kg mehlig kochende Kartoffeln (es gehen auch festkochende)
frischer Rosmarin (2-3 Stängel)
3 Eier
200g Crème fraîche
650ml Milch
Salz, Pfeffer
200g Livarot

Als erstes wird wie immer der Mürbeteig zubereitet. Für viele Quiches kann man auch Blätterteig verwenden, allerdings finde ich, dass der Mürbeteig für diese Quiche ideal geeignet ist, da er der Kartoffelfüllung ein gutes Gerüst bietet. Beim Teig gibt es eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Wie er zubereitet wird, habe ich bereits bei der Süßkartoffel-Zucchini-Quiche geschrieben.

Der Teig wird auf ca. 5mm ausgerollte und eine Quicheform damit ausgekleidet. Dann werden die Kartoffeln geschält und in feine Scheiben geschitten. Ich benutzte dazu eine Mandoline. Man kann sie auch mit der Hand schneiden, allerdings werden sie dann nicht so schön gleichmäßig. Geht aber auch. Dann werden die Kartoffeln auf den Teig geschichtet.

Die Eier, die Milch und Crème fraîche werden mit einem Schneebesen glatt gerührt und mit Salz und Pfeffer kräftig abgeschmeckt. Ich gebe zusätzlich auch Salz und Pfeffer auf die Kartoffeln. Die brauchen schon etwas Würze. Der Rosmarin wird fein gehackt und kommt auf die Kartoffeln. Jetzt wird die Eiermasse über die Kartoffeln gegossen und der Livarot wird in Scheiben geschnitten und oben auf die Quiche gelegt. Ich hatte noch ein wenig Bergkäse übrig, den ich noch auf diese Quiche geraspelt habe. Das ist aber nicht notwendig. Der Livarot ist ein kräftiger Käse, der den Geschmack der Kartoffeln sehr gut unterstützt. Man kann natürlich auch einen anderen Käse nehmen. Ich wähle aber ganz gerne einen mit Rotkulturen, da diese Käse eine tolle Würze den Speisen geben, was einer so mild schmeckenden Frucht wie der Kartoffel gut tut. Bei der Quiche war der Livarot sogar schon sehr reif. Wenn er mir zu reif ist, dass ich ihn nicht mehr so oder auf Brot esse, nehme ich ihn gerne zum Backen. Er schmilzt gut und gibt den Speisen die notwendige Würze.

Dann kommt das Ganze in den Backofen für ca. 50-60 Minuten bei 170°C. Die Kartoffeln benötigen einige Zeit, bis sie gar sind. Sollte die Quiche zu dunkel werden, dann einfach die Temperatur ein wenig runter regulieren. Auf den Fotos sieht es vielleicht etwas dunkel aus, aber ich kann sagen, dass die Quiche so ideal war und wunderbar geschmeckt hat. Am besten eignet sich dazu ein Blattsalat und ein gutes Glas Wein. Das könnt ihr auch in unserem Onlinshop Der Franzose kaufen.

Viel Spaß beim Nachbacken und Verspeisen.

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Ein Gedanke zu „Quiche mal anders – wie stehts mit Kartoffeln und Livarot

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